Beiträge in der Kategorie ‘Kreisverband’

Begleitung für Betroffene bei ARGE-Termin

30. August 2009

Linke_HartzIV_abwaehlen

Am kommenden Dienstag, den 01. September, veranstaltet DIE LINKE einen Infostand vor der ARGE in der Ritterstraße in Rendsburg. Es soll über die Positionen sowie die Kandidatinnen und Kandidaten der LINKEN zur Bundestags- und Landtagswahl informiert werden.

Der Bundestags-Direktkandidat der LINKEN, Stefan Karstens, wird bei der Veranstaltung anwesend sein und sich den Fragen der Wählerinnen und Wähler stellen. Um die Forderungen nach einer Abschaffung der unsozialen und repressiven Hartz-IV-Gesetze mit Taten zu untermauern wird Stefan Karstens auf Wunsch Betroffenen zu Terminen in der ARGE begleiten.

Wer eine solche Begleitung am Dienstag wünscht möge sich vertrauensvoll an post@stefan-karstens.de oder an die Nummer (0151) 50 13 38 30 wenden.

„Hartz IV ist Armut per Gesetz und gehört abgeschafft“, so Karstens. „Nur DIE LINKE steht für die Einführung einer repressionsfreien, existenzsichernden Grundsicherung und gegen die herrschende Verarmungspolitik. Um dabei zu helfen, Rechtsansprüche durchzusetzen und als Zeuge gegen Behördenwillkür zu wirken, werde ich am Dienstag in Rendsburg Betroffene bei ihren ARGE-Terminen begleiten.“

DIE LINKE verurteilt den Brandanschlag auf die „T-Stube“ in Rendsburg

11. Juni 2009

GegenNazis_02In der Nacht vom 09. auf den 10. Juni ist auf das alternative Kulturzentrum „T-Stube“ im Rendsburger Stadtpark ein Brandanschlag verübt worden. Hierbei wurde ein großer Teil der gerade renovierten Inneneinrichtung zerstört. Auch wenn die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen wurden, so sind mutmaßlich Neonazis für die Brandstiftung verantwortlich. Bereits in den Wochen zuvor hatte es unverhohlene Drohungen von Seiten rechtsradikaler Gruppen gegen die T-Stube, andere alternative Projekte und eine Kneipe gegeben, in welcher DIE LINKE regelmäßig einen Stammtisch veranstaltet. Mit dem gestrigen Brandanschlag auf die T-Stube erreicht das Ausmaß rechtsradikaler Gewalttaten gegen Andersdenkende in Rendsburg eine neue, erschreckende Qualität.

Stefan Karstens, Kreissprecher der LINKEN und Direktkandidat für die Bundestagswahl: „Der Anschlag auf das selbstverwaltete Kulturzentrum T-Stube erschüttert mich. Ein von vielen engagierten Menschen in Eigenregie aufgebautes Projekt anzuzünden, weil es für Vielfalt und Offenheit statt Einfallt und Hass steht, ist eine unbeschreiblich niederträchtige Gewalttat. Jetzt gilt: Die Neonazis dürfen ihr Ziel nicht erreichen! Das Projekt T-Stube muss weiter leben und Solidarität erfahren. Eine Einschüchterung durch braunen Terror darf und wird es nicht geben!“ – „Insbesondere freut mich, dass der Rendsburger Bürgermeister Andreas Breitner (SPD) so schnell die richtigen und deutlichen Worte gefunden hat. Im ganzen Land ist in den letzten Monaten eine zunehmende Militanz rechtsradikaler Gruppen zu beobachten. Gegen diese Umtriebe müssen alle demokratischen Kräfte über alle Parteigrenzen hinweg zusammen stehen.“, so Karstens weiter.

Kein Speed-Boot-Rennen auf der Eckernförder Bucht!

30. Mai 2009

schweinswalBoote, die mit röhrenden Motoren und einer Geschwindigkeit von bis zu 50 Knoten (entspricht ca. 92 km/h) über die Eckernförder Bucht donnern, um eine „High-Speed-Schnitzeljagd“ für Taucher zu veranstalten. Dies ist die Vorstellung der Initiatoren der „4 Elements Challenge“, eines für Anfang Juli angedachten Spektakels.

DIE LINKE spricht sich vehement gegen diese Veranstaltung aus. „Die Eckernförder Bucht ist ein sensibles Ökosystem. Insbesondere die auch hier vorkommenden Populationen der vom Aussterben bedrohten Schweinswale in ihrer Wurf- und Stillzeit zu gefährden ist nicht hinnehmbar.“, so Daniela Asmussen, Kreissprecherin der LINKEN und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Partei im Kreistag. „Wir haben in den vergangenen Tagen zahlreiche E-Mails und Zuschriften von Menschen aus ganz Europa erhalten, die gegen das geplante Power-Boot-Rennen protestieren. Ebenso wie Sie haben wir kein Verständniss für diese Spaßveranstaltung einer betuchte Minderheit, die keinerlei Rücksicht auf den Schutz der Natur und die Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner nimmt. Dieser Unsinn muss gestoppt werden!“, so Asmussen weiter. „DIE LINKE fordert die Stadt Eckernförde sowie die an der Bucht liegenden Gemeinden auf, diese Veranstaltung zu verhindern. Das zuständige Wasser- und Schifffahrtsamt darf die notwendigen Genehmigungen für diese Untat nicht erteilen. Der Schutz der bedrohten Ostsee-Fauna ist ein weit höheres Gut als das schamlose Vergnügen einiger abenteuerlustiger Reicher.“